Stadt Nach Acht

Seit 2025 ist STADT NACH ACHT eine Produktion der Bundesstiftung LiveKultur.

Unter dem Motto „Safe.Night.Live.“ findet vom 12. bis 14. November 2026 erstmals in Leipzig – und damit erstmals in Sachsen – die Nachtleben-Konferenz Stadt Nach Acht statt. 

Die Stadt Nach Acht bringt seit 2016 nationale und internationale Akteur:innen aus Kultur, Politik, Wirtschaft, Verwaltung, Wissenschaft und Nachtleben zusammen, um über die Zukunft von Städten, Nachtkultur und kultureller Teilhabe zu diskutieren. Die Konferenz bewegt sich an der Schnittstelle von Nachtkultur und Nachtökonomie, Gesundheit und Sicherheit sowie Stadtentwicklung und gesellschaftlichem Wandel. “Nachtleben ist vieles: ein Spiegel des Zeitgeists, eine Bühne für gesellschaftliche Entwicklungen und Innovation, auch für schräge Experimente; und gemeinsam Feiern baut Brücken und macht Spaß.”  (Marc Wohlrabe, Programmdirektor Stadt Nach Acht)

Stadt Nach Acht ist ein Projekt der Bundesstiftung LiveKultur und wird ermöglicht durch eine Förderung der Stadt Leipzig und der Initiative Musik mit Projektmitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Stadt Nach Acht findet statt in Kooperation mit der LiveMusikKommission, der MiNa – Mitteldeutschen Nachtkulturkonferenz, dem Büro für Popkultur und Musik Sachsen, dem LiveKommbinat Leipzig, dem NachtRat Leipzig, Nacht Konsil und Drug Scouts.

Alle Infos zur Stadt Nach Acht findet ihr aktuell auf der Projektseite 2026.stadt-nach-acht.de

Erstmals 2026: Satelliten-Veranstaltungen im Vorfeld

Im Vorfeld der Hauptkonferenz bringen 2026 erstmals drei Satelliten-Veranstaltungen spezielle Themen aus strukturschwachen bzw. ländlichen Räumen in den ergänzenden Fokus der Nachtleben-Konferenz, verteilt über verschiedene Regionen in Sachsen: am 4. September 2026 in Döbeln (Treibhaus), am 24. Oktober 2026 in Zittau (Emil) und am 7. November 2026 in der letztjährigen europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz (TENSIØN Festival & Konferenz). „Lebendige Popkultur braucht Räume und das überall in Sachsen. Mit diesen drei Veranstaltungen im Vorfeld der großen Konferenz bringen wir die Debatte über Nachtleben, kulturelle Teilhabe und die Zukunft dieser Räume direkt in die Regionen.“  (Alex Pagel, Leitung BPM Sachsen)

Die Satelliten-Veranstaltungen widmen sich der Bedeutung von popkulturellen Orten, von (Sub-)Kultur und regionalem Engagement für die Region – sowie ihrem Wert für Engagement und Demokratie in eher ländlichen und strukturschwachen Räumen. Die Satelliten-Events laden dazu ein, bereits vor der Hauptkonferenz in Leipzig an den ausgewählten Orten über die Gegenwart und Zukunft von Nachtleben, kultureller Infrastruktur und gesellschaftlichem Miteinander zu diskutieren und Musik zu erleben. Gleichzeitig werden zentrale Fragestellungen der Stadt Nach Acht in die Regionen getragen und vor Ort diskutiert. „Nachtkultur entfaltet ihre Kraft weit über Großstadtgrenzen hinaus. Mit den Satelliten-Veranstaltungen schlagen wir die Brücke von der Region zur Hauptkonferenz nach Leipzig. Es geht darum, Freiräume im ländlichen Raum zu sichern, lokalen Akteur:innen Gehör zu verschaffen und gemeinsam tragfähige Zukunftskonzepte für die Musikkultur in ganz Sachsen zu entwickeln.“  (Bernd Strieder, Vorstandsmitglied Bundesstiftung LiveKultur)

Organisiert werden die Satelliten-Veranstaltungen in enger Zusammenarbeit zwischen der Bundesstiftung LiveKultur (Trägerin der Stadt Nach Acht) und dem Büro für Popkultur und Musik Sachsen. 

Die aktuellen Pressemitteilungen zur Stadt Nach Acht und den Satelliten-Veranstaltungen: